Die Berufslehre im Zentrum

18.09.2018

Derweilen wir auf dem Kartoffelfeld so unsere Runden drehen, um die edlen Knollen zu ernten, bekomme ich als Chauffeur gelegentlich und sequenzenweise aus dem Radio mit, wie Hörer ihre Geschichte ihres beruflichen Werdeganges am Mikrofon erzählen. Die folgende Geschichte beeindruckte; vom jungen Mann der Fremdlehrjahre als Landwirt absolvierte, eine Schreinerlehre anhängte, später zur Polizei wechselte und nun einen Job in die Versicherungsbranche in leitender Position innehat.
Die vermehrten Berichte in den Medien während den letzten Tagen werden anlässlich der SwissSkills (Berufsmeisterschaft) in Bern ausgestrahlt. Auch Landwirte aus der ganzen Schweiz messen sich während diesen Tagen in Bern. Das Team Thurgau: Tobias Frieden, Beat Schildknecht und Marc Enderli sowie unser Ersatzkandidat Andri Huggel sind bestens vorbereitet und gespannt auf das Abenteuer. Der öffentliche Wettkampf dauert von Mittwoch bis Samstag dieser Woche.
Eine Berufslehre zum Start in die Arbeitswelt ist in vielerlei Hinsicht von grossem Nutzen. Unser duales Bildungssystem, bei dem berufliches Handwerk und schulische Bildung parallel vermittelt werden, ist wohl weltweit einzigartig und meiner Meinung nach stechend.
Für alle, denen der Weg nach Bern zu weit ist, stehen vom 20. bis 22. September die Türen der Berufsmesse in Weinfelden offen. Hier können sich Junge und Eltern ein Bild machen, wie das aktuelle Angebot der Berufslehren ist. Auch unser Berufsverband VTL steht, mit Lernenden und Erwachsenen aus dem landwirtschaftlichen Berufsfeld, vor Ort und informieren gerne interessierte Besucher/innen über Lerninhalte, Anforderungen und Besonderheiten unseres Berufes als Landwirt. 

VTL
BBK-Präsident
Lukas Maurer

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