Veränderungen

13.03.2018

«Wer rastet, der rostet» heisst es doch so schön. Es dünkt mich, dass dieser Spruch heute mehr denn je gilt. Vieles dreht sich schneller und hat weniger lang Beständigkeit. Zumindest die älteren Generationen müssen sich an dieses Tempo gewöhnen. Hat man sich früher auf die Produktion konzentriert, sind heute das Umfeld im Handel und Markt und die Veränderungen in der Kommunikation viel wichtiger geworden. Vom Landwirt zum Unternehmer und weiter zum Händler, wachsen um jeden Preis, damit die Produktionskosten gedrückt werden können. Bio oder doch nicht?

Und dann die Technik, schon bald kann ich mit dem Smartphone und der Drohne schauen, ob in der Salatparzelle nicht doch noch eine Laus herumkriecht und eine Behandlung nötig ist. Ich muss dabei nicht mal mehr vom PC weg, denn die Datenverwaltung meldet mir sofort, dass sich bei einer Laus eine Behandlung nicht lohnt. Toll, so habe ich mehr Zeit, um mich mit dem neuen Handy herum zu ärgern, denn dort klemmt gerade die App, welche den Traktor steuert, und der sollte doch schon auf dem nächsten Feld den Bewässerungsapparat verstellen.

Ich staune immer wieder, wie und in welchem Tempo sich unsere Betriebe in der Flut der Informationen, Pflichten und Tätigkeiten zurechtfinden und sich eben auch anpassen, also verändern. Aus dem Bericht «Veränderungen in der Struktur des Obstbaus » lassen sich einige Trends herauslesen. Weitere Veränderungen sind aber dringend nötig, um für die Zukunft gut gerüstet zu sein. Und dann sind da noch die kommenden Abstimmungen, welche eventuell einen Strategiewechsel erzwingen.


BBZ Arenenberg
Urs Müller

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